Atomausstieg heißt höhere Stromkosten
Die Katze ist noch nicht ganz aus dem Sack, aber die Nackenhaare sind bereits aufgestellt. 
Gemeint ist die einhellige Meinung aus Politik und Wirtschaft, dass der geplante Atomausstieg weitere Preissteigerungen im Energiebereich für den Endkunden bedeutet.
Natürlich spricht jedoch niemand eine Summe aus.
Während die Grünen und die Linke Partei eher von moderaten Preiserhöhungen ausgehen, sieht man das im Lager der Wirtschaft etwas differenzierter, denn die zu erwartenden Investitionen in erneuerbare Energie und das eigentliche Stromnetz werden in die Milliarden gehen. Und wer die Zeche dafür zahlen wird dürfte wohl heute schon bekannt sein.
Auf Grund der sehr hohen Energiepreise in Deutschland ist daher sehr stark abzuwägen, was dem Verbraucher überhaupt noch zuzumuten ist. Man darf herbei auch nicht vergessen, dass sich der Trend von ständig steigenden Energiekosten auch ohne den Atomausstieg anhalten wird.
Das bedeutet dann nichts anderes als gravierende Preissteigerungen im Energiebereich für den Endverbraucher. Aber nicht nur an den Privatpersonen wird das nicht spurlos vorbeigehen, sondern auch die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt werden mit Sicherheit durch steigende Stromkosten negativ beeinflusst. Abzuwarten ist natürlich auch, wie weit die Preisschraube überhaupt noch gedreht werden kann, ohne das sich Widerstand in der Bevölkerung breit macht. (Bild: Daniel Wehner)
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