Keine Atomkraft ohne sichere Endlagerung

12.10.2011 Der Bundesumweltminister Röttgen beharrt auf Gorleben als Atom-Endlager, obwohl es erwiesenermaßen keine Eignung aufweisen kann. Nun soll in Baden-Württemberg zwar auch verstärkt nach einen Endlager für Atommüll gesucht werden, doch wer kann denn mit Gewissheit sagen, dass die auserkorenen Orte auch wirklich die Sicherheit gewähren, die erforderlich ist, wenn es um atomare Brennstoffe geht, die viele tausend Jahre strahlen.

Erschreckend ist ja auch die Tatsache, dass die Bevölkerung eigentlich nicht weiß, wie viel Atommüll in den verbliebenen 9 Reaktoren, die noch in Betrieb sind, jedes Jahr anfallen. Der radioaktive Müll hat ein jährliches Volumen von circa 250 Tonnen. Wo aber unterbringen und wer kann moralisch dafür die Verantwortung übernehmen, wenn es darum geht, die Bevölkerung vor Schäden durch eben diesen Müll zu schützen. Die Politik stellt sich hin und ignoriert Warnungen von Fachleuten und die Proteste der Bevölkerung um der Atomlobby noch einen letzten, aber teuren Dienst zu erweisen.

Die großen Energieversorger stöhnen ja bereits, dass nun statt der satten Gewinne Verluste in Milliardenhöhe eingefahren werden. Unser Mitleid sei bei Ihnen, denn scheinbar ist es egal, dass eben genau diese die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und eigenständig Anstrengungen unternommen haben, um die Energiewende durchzuführen. Aber mit Atomkraft lässt sich auf einfache Art und Weise viel Geld verdienen. Auf Grund der Tatsache, dass es kein geeignetes Endlager gibt, müssten aus der Vernunft heraus jedoch alle Atomkraftwerke schnellstmöglich stillgelegt werden.

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