Die Wahlen im Schatten der Energiewirtschaft
Die Wahlen in NRW und Baden-Württemberg standen ganz klar im Zeichen der Ereignisse in den letzten Wochen. Die Atomkatastrophe in Japan hat auch das politische Denken der Menschen beeinflusst und dazu gebracht, sich für sinnvolle Energiepolitik stark machen. Die Bürger haben sich ganz klar für ein Umdenken entschieden, was die Energiepolitik betrifft. Dazu beigetragen hat jedoch nicht nur die Atomkrise im fernen Japan, sondern auch die Tatsache, dass die Schwarz-Gelbe Politik vor allem im Sinn der Energiewirtschaft und nicht im Sinn der Bevölkerung agiert.
Die Schwarz-Gelben Landesregierungen wurden genau dafür von den Bürgern abgestraft. Klarer Wahlgewinner sind die Grünen, denn sie setzen sich schon seit Jahren für einen klaren Ausstieg aus der Atomkraft. Und genau das haben die Bürger mit dem Votum für Grün honoriert. Erstmalig wird es in einem Bundesland einen grünen Ministerpräsidenten geben und die politische Landschaft wird genau jetzt durch die Energiewirtschaft komplett neu gestaltet.
Die neuen Regierungen stehen vor schwierigen Aufgaben, denn die Bürger erwarten nun natürlich auch die Umsetzung ihrer Forderungen in Sachen Energie. Nun liegt es an der Politik, das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und für die Bevölkerung und für die Umwelt zu handeln und nicht nur für die Energiewirtschaft.
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