Elektroautos sind doch nicht so gut wie ihr Ruf?!

Die Skepsis in Elektroautos war schon immer groß.

ElektroautosDie geringe Reichweite und die hohen Preise veranlassten viele dazu, nicht einmal ein Auge auf die doch scheinbar so sparsamen und umweltfreundlichen Fahrzeuge zu werfen. Doch der Schock sitzt schon tief, denn nun wurde eine Studie bekannt, die auch klar auslegt, dass Elektroautos sogar für unser Klima schädlich sein können.

Wie kann das sein, setzt doch die Bundesregierung auf die Mobilität des Elektroautos und fördert diese in besonderer Weise?

Der Studie zu Folge sind Elektroautos nur dann für unser Klima gut, wenn sie mit Ökostrom betrieben werden. Doch wer kann das sicherstellen, dass der Strom, der die riesigen Akkus füttert auch wirklich Ökostrom ist. Das Gutachter des Öko-Instituts von einer Mehrbelastung sprechen macht da schon unsicher. Die Bundesregierung möchte bis zum Jahr 2030 eine Millionen Elektroautos auf unseren Straßen sehen. Dies brächte eine Einsparung an CO2-Emmisionen von bis zu 6 Prozent.

Dem gegenüber deckt die Studie jedoch auch auf, dass eine effizientere Nutzung der Benzinmotoren eine Verringerung von bis zu 25 Prozent mit sich bringen könnte. Hier muss nun die Frage erlaubt sein, ob die Bundesregierung hier auf das richtige Pferd bzw. Fahrzeug setzt, zumal es auch andere Technologien gibt, die viel besser mit Energie umgehen können, wie etwa die Brennstoff-Zelle.

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Kommentare  

 
0 #1 Sandra 2012-04-20 07:59
Das Problem ist eben, dass das E-Auto nur so gut sein kann, wie der Strom, den es verbraucht und wenn jener aus einem Kraftwerk, das mit Kohle betrieben wird oder gar ein AKW, dann ist ein E-Auto mehr greenwashing als alles andere.
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