Energoman

Energiewende in Sachen Musik – Im Gespräch mit Dave Gahan


DEnergoman bei Dave Gahanie Energiewende is ja nu nich mehr abzuwenden und nu mache ik mir ja och ma Jedanken, wat dad alled für Auswirkungen auf unser Leben haben könnte. Dabei fielen mir ja ma janz viele Sachen in und da ik Musikliebhaba bin, hab ik mir och so meine Jedanken in Richtung Mucke jemacht.

Man muss sich dad ja ma uff de Zunge zergehen lassen, dass wa nu in Sachen Musik och einiges hinnehmen müssen, damit dad dann nicht mehr so viel Energjie zieht wie bisher. Na ik hab ja auch ein paar Kumpels in der Szene und ne wahre Lichtjestalt stand mir Rede und Antwort.

Sicher kennt ihr alle die Frontsau von Depeche Mode? Klar der Dave hat mir seine Sicht der Dinge ma klar jemacht. Aba lest selbst.

Energoman: „Tach Dave, Du alter Muckenjunkie, wie jehts Dir denn?“


Dave Gahan: „Ach Energo, unsere Germany-Konzerte sind ja nun auch schon ne Weile her und der Gau in Japan schmeißt unsere Pläne voll über den Haufen.“

Energoman: „Wie meinste did denn? Wollt Ihr etwa keene Tour mehr machen?“

Dave Gahan: „Klar, doch mit der Fahrerei geht die Sache doch schon los! Bisher sind wir ja immer geflogen oder hatten einen Tourbus, doch das soll sich nun natürlich ändern, denn alles steht im Zeichen von Grün bei uns. Unsere Technik haben wir soweit runter gefahren, dass wir die nun wieder allein schleppen können. Also entfallen schon mal die dicken Technikbusse. Das Personal haben wir runtergeschraubt und Martin und ich, wir haben uns E-Bikes gekauft, mit denen wir zu unseren Konzerten radeln wollen. Billiger und umweltbewußter geht nicht.“

Energoman: „Dave, dass sind ja Neuigkeiten die mich umhauen. Cool das Ihr Euch so für die Umwelt einsetzt, aba wie soll dad denn jehn. Jibs jetzt keene Keyboards mehr bei Euch?“

Energoman bei Dave Gahan
Dave Gahan: „Nee, also die sind auch weg, weil die verbrauchen ja tierisch viel Energie. Also Alan lernt jetzt beispielsweise gerade Flöte spielen. Martin spielt wieder Gitarre und ich brauche ja zum Singen kein elektronisches Instrument. Auch die riesigen Boxenaufbauten und die Beleuchtung fahren wir bei unseren Konzerten runter. Entweder werden unsere Konzerte jetzt viel kleiner, also so um die 100 – 200 Mann damit uns alle verstehen, oder wir statten alle mit Ohrhörern aus, die über Funk mit unseren Monitoren verbunden sind. Damit fällt die Beschallung mit 500.000 Watt weg, wir sparen Energie und tun was für die Umwelt. Für die Ohrhörer müssen die Fans aber ihre eigenen Batterien mitbringen.“

Energoman: „Mensch Dave, dad klingt visionär und ik glaube ihr werdet damit wieder Eurer Zeit einen riesijen Schritt voraus sein. Aba sach ma, die Beleuchtung frisst doch auch immer die Enerjie einer kompletten Kleinstadt auf. Wie wollt ihr dad Enerjieproblem lösen?“

Dave Gahan: „Also da bieten sich 3 Möglichkeiten an. Zum einen haben wir gedacht, wir spielen nur am Tage und bei herrlichem Sonnenschein. Da haben natürlich Länder in denen seltener die Sonne scheint das Nachsehen wie etwa Deutschland oder England. Die zweite Möglichkeit ist die Geschichte mit den Hallen und jeder bringt sein Feuerzeug mit. Aber da haben wir Angst vor zu vielen Brandopfern, weshalb wir wahrscheinlich Variante 3 favorisieren.“

Energoman: „ Und wie sieht Variante 3 aus? Mensch Dave, mach did nich so spannend!“

Dave Gahan: „ Das wird das Ding schlechthin, denn wir wollen in großen Höhlen spielen. Überleg Dir nur mal, an den Wänden die dicken Fackeln, die Akustik ist auch meist super und da es da auch oft relativ kühl ist schwitzen wir nicht so schnell! Cool oder?“

Energoman: „Mensch Dave, Du alte Flöte, did klingt ja mehr als jeil. Also Ihr seid ja echt schon voll auf dem Energietripp, wie cool. Ihr seid eben doch die Größten. Danke für dad Jespräch und wir sehn uns dann in ner Höhle, lach“. © by Energiefrage.com

 

 

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