Induktion als Lösung für Elektroautos?

Wenn man von Elektroautos spricht hört der Spaß eigentlich immer auf, wenn man von der Reichweite spricht. 140 Kilometer oder auch ein paar mehr dürfen es sein, bis über einen längeren Zeitraum „getankt“ werden kann. Das macht natürlich die Reise in an ein entferntes Urlaubsziel oder eine Geschäftsreise von Nord nach Süd schnell zu einer langwierigen Tortur. Elektroauto Info

Wie man aber weiß, arbeiten Forscher und Tüftler immer nach Lösungswegen und ein einfacher und eventuell umsetzbarer scheint sich nun ergeben zu haben. Die Sprache ist von der Induktion, die als Antrieb für Elektroautos genutzt werden könnte. Dabei wird ein Primärleiter einfach in allen Straßen eingebracht welcher ein Magnetfeld erzeugt, welches dann als Antrieb genutzt werden könnte. Dieser ist der Sekundärleiter, der sich im Auto der Zukunft befindet. Das zeigt gleich zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Elektroautos auf. So ist der Ausbau mit Elektrotankstellen nicht nötig.

Das hohe Gewicht der Autos würde wahrscheinlich auch keine Rolle mehr spielen, da die riesigen Akkus nicht mehr genutzt werden müssten. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man auch nicht mehr ewige Wartezeiten für die Aufladung der Akkus in Kauf nehmen müsste. Doch der größte Vorteil liegt eindeutig in der eigentlich unbegrenzten Reichweite, da diese Form des Elektroautos so weit fahren könnte, wie das Induktionsnetz ausgebaut ist. (Foto: Patrik Tschudin)

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Kommentare  

 
+1 #1 Ganzson 2012-03-08 18:13
Bedeutet das demnach, dass man das E-Auto als erste Zielvorgabe mit schweren Batterien und äußerst geringer Reichweite konzipierte, um dann erst auf den "Induktionstrich ter" zu kommen? Oh Mann, ich fasse es nicht! Ist das normal, erst einmal ein schwer nachteiliges E-Auto zu bauen, um dann festzustellen, dass es gegenüber den Etablierten unaufholbare Nachteile hat? Sorry, das ist doch eine bewusste Sabotage am E-Auto!
Natürlich könnten E-Autos ohne Batterien, aber mit Induktionsschle ifen in der Straße weiter kommen. Ob das insgesamt billiger wird, steht auf einem anderen Blatt. Man könnte aber endlich an einem überzeugenden Konzept arbeiten und die Straßen sukzessive dafür ausbauen. Dass wir demnächst kein (bezahlbares) Öl mehr haben würden, wurde mir bereits in den 60er Jahren während meiner Schulzeit beigebracht. Also, Zeit war in der Vergangenheit genug da. Verplempern wir nicht noch mehr davon.

Ganzson
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