Kleine Revolution bei RWE
RWE-Chef Großmann verteidigt seinen strikten Kurs in Sachen vehement. Bei der Hauptversammlung des RWE Konzerns trat Herr Großmann sehr engagiert auf. E
r stellte klar, dass die Atomkraftwerke allen Sicherheitsstandards entsprechen würden.
Das Moratorium der Regierung stempelte er damit eindeutig als eine Farce ab. Zwar werde der Atomunfall in Japan bedauert, doch so was wäre in Deutschland unvorstellbar, da es keine Erdbebengefahr in dieser Größenordnung gebe.
Auf den Faktor Terror scheint man im Hause Großmann aber noch nicht gekommen zu sein. Vor den Toren der Hauptversammlung versammelten sich dann auch zahlreiche Demonstranten, um ihren Unmut über die Firmenpolitik deutlich zu machen. Doch auf der Versammlung schien sich auch erstmals Unmut innerhalb der Energiemonstrums RWE breit zu machen. Aber bereits vorher hatten einige Aktionäre ihren Unmut kundgetan, dass sie die Politik Herrn Großmanns nicht mehr mittragen können bzw. wollen.
Viele wünschen sich ebenfalls den Ausstieg aus der Atomenergie. Herr Großmann hat also auch zunehmend mit Gegenwind aus dem eigenen Lager zu kämpfen. Auf der Hauptversammlung kam es dann zum kleinen Eklat, als einige bei der Rede Herrn Großmanns immer wieder mit Rufen „Abschalten“ die Rede unterbrachen. Nach kleinen Tumulten wurden die Störenfriede dann aus dem Saal entfernt. (Foto: gruenenrw)
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