Schweden ist in Sachen Atomausstieg gegen diesen
Schweden geht in Sachen Atomausstieg andere Wege als der Rest der Welt, so scheint es jedenfalls.
Während sich in fast allen Ländern der Erde der Widerstand gegen Atomenergie verstärkt, ist Atomenergie in der Bevölkerung Schwedens kein Gefahrenfaktor.
Nein, ein Großteil der Bevölkerung ist sogar für den Ausbau der Atomenergie.
So plant man jetzt in Osthammar ein atomares Endlager und die Bevölkerung ist nicht etwa dagegen, sondern eher dafür. Atomkraftgegner stehen vor verlorenem Posten, denn die Akzeptanz der Atomenergie hat auch nach der Katastrophe von Fukushima nicht gelitten.
Grund ist beispielsweise die vorherrschende Meinung in der Bevölkerung, dass durch Atomkraft der Klimawandel aufgehalten werden könnte. Doch die Gefahren werden unterschätzt. Vor allem ist es unverständlich, wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten sich in Schweden bieten, wenn man gerade die Windkraft entsprechend ausbauen würde.
Aber davon ist Schweden weit entfernt und die Atomkraft wird gefördert. Scheinbar hat die Atomlobby hier über Jahre gute Arbeit geleistet, denn sonst würden nicht 52 Prozent der Bevölkerung Schwedens für den Ausbau von Atomenergie sein. (Foto: Kirsten Oborny / aboutpixel.de)
So ist im letzten Jahr der Atomausstieg durch die Regierung gekippt worden und nun ist sogar der Bau neuer Anlagen denkbar. In Osthammar erhofft man sich durch das Atomendlager sogar neue Arbeitsplätze und freut sich den bevorstehenden Baubeginn.
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