Eon baut 6.000 Stellen ab
12.12.2011 Vor wenigen Wochen wurde der Personalabbau in der Größenordnung 6.000 noch von Eon dementiert.
Doch nun sind die Zahlen auf den Tisch gekommen und dort taucht auch wieder die 6.000 auf. Und die 6.000 Stellen betreffen nicht etwa den Konzert weltweit, sondern allein Stellen in Deutschland. Dies wurde nun auf einer Pressekonferenz durch den E.ON-Chef Teyssen bestätigt. Ziel sei es, den Konzern wettbewerbsfähig zu machen.
Insgesamt möchte der Konzern in einer Größenordnung von circa 11.000 Stellen abbauen, worauf dann mehr als die Hälfte der Stellen in Deutschland wegfallen würden. Doch wie man die 6.000 Mitarbeiter loswerden will, wurde noch nicht offen geäußert. Es gibt hier zwar Spekulationen, wonach etwa die Hälfte der Mitarbeiter in den Vorruhestand geschickt werden soll, doch diese Zahlen sind alle nicht verbindlich.
Einen Stellenabbau durch Entlassungen soll es jedenfalls nicht geben. Ob das dann wirklich so kommen wird bleibt abzuwarten. Die Möglichkeiten der Ausgliederung und des Auslaufens von befristeten Arbeitsverträgen sollen auch voll ausgeschöpft werden.
Der Stellenabbau wurde nötig, da der Energieriese vor allem im Gasgeschäft durch unkluge Vertragsbindungen schwere Verluste einfährt. Diese Verluste sollen durch die Einsparungen aus den Stellenstreichungen aufgefangen werden.
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