Die Wahl der richtigen Wärmepumpe

Wer Energiekosten einsparen möchte, der sucht in der Regel nach Wegen, wie er die Abhängigkeit von den Energiekonzernen kappen oder einschränken kann. Dabei kommen dann vor allem Heizsysteme in die engere Auswahl, die nicht mehr auf Energie vom Energieversorger setzen, sondern auf andere Energiequellen. Dies ist zum einen die Solarenergie, zum anderen jedoch die Energie aus Erdwärme, Luft oder auch Wasser.

Erdwärme, Luft und Wasser können durch eine Wärmepumpe nutzbar gemacht werden und kommen in immer mehr Häusern zum Einsatz. Doch für welche Art von Wärmepumpe man sich entscheidet, hängt von zahlreichen Gesichtspunkten ab. Zum einen ist die Beschaffenheit des Bodens ein wichtiger Faktor für die Nutzung von Erdwärme. Aber auch bei der Nutzung von Luft oder Wasser kann es Einschränkungen geben. So sinkt die Effizienz einer Luft-Wärmepumpe an kalten Standorten, an denen lange Frostperioden vorherrschen wie etwa im Gebirge.

Die Kosten spielen bei der Auswahl der Wärmepumpe natürlich auch eine entscheidende Rolle. Man sollte aber vor allem größten Wert auf die Jahresarbeitszahl, die zeigt, wie effektiv die jeweilige Wärmepumpe tatsächlich ist. Beim Preis bewegt man sich je nach Wärmepumpe und Größe der Heizanlage zwischen 12.000 und 30.000 Euro. Hier muss jedoch gesagt werden, dass billige Anlagen oftmals einen hohen Strombedarf haben, also die Nebenkosten relativ hoch sind.

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