Wasserkraft wird verstärkt genutzt
Wasserkraft ist eine erneuerbare Energie, die ebenfalls neben der Windkraft verstärkt genutzt werden soll, um den Stromverbrauch in den folgenden Jahren zu decken. Einige Gemeinden sind dabei in Sachen erneuerbare Energien Vorreiter und setzen verstärkt auf diese.
So hat die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen gerade neue Verträge mit 5 Wasserkraftwerken abgeschlossen, die der Stadt einen Anteil von circa 50 Prozent der benötigten Energie aus Wasserkraft zusichern. Damit betreibt die Gemeinde bereits einen großen Schritt in Richtung Energieeffizienz und Umweltschutz, da durch die Energiegewinnung durch Wasserkraft keine schädlichen Emissionen anfallen. Und das die erreichten 50 Prozent nicht das Ende der Fahnenstange sein soll, zeigt die Bemühung der Stadt, statt der bisherigen 3 Anlagen zur Stromerzeugung im eigenen Gemeindegebiet die Anzahl der Wasserkraftwerke auf 6 zu erhöhen. Doch ein neues Problem hat sich dabei für den Landrat aufgetan, denn das Vorhaben wird zurzeit kaum umsetzbar sein, da es an der Naturschutzbehörde scheitert. Gerade nach der Katastrophe von Japan spielen Erdbeben auch eine immer wichtigere Rolle bei der Baugenehmigung für derartige Anlagen.
Natürlich sollte man Faktoren wie Erdbeben oder andere Naturkatastrophen bei der Planung solcher Anlagen nicht aus den Augen verlieren, doch sollte eben der Umstieg auf erneuerbare Energie möglich sein, wenn diese Sicherheitsrisiken bei der Planung von Wasserkraftwerken berücksichtigt werden. (Bild: Stefan Heinisch)
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