Erneuerbare Energie speichern
Wo liegt eigentlich das Problem, dass erneuerbare Energien nur einen Teil der Energiebereitstellung in Deutschland übernehmen können? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, doch ein wichtiger Grund ist die Tatsache, dass die erneuerbaren Energien und vor allem Windenergie nicht ständig in gleicher Stärke vorliegen.

Am Beispiel Windenergie lässt sich das leicht erläutern. Die Windturbinen können nur Windenergie in Strom umwandeln und diese Energie einspeisen, wenn auch Wind in ausreichendem Maße vorhanden ist. Doch es gibt auch Phasen, wo der vorherrschende Wind keine Stromerzeugung erlaubt. In diesen Momenten müsste dann vorher überschüssige Energie aus Speichern bereitgestellt werden, um die Stromversorgung sichern zu können.
Doch mit der Speicherung erneuerbarer Energie tut sich die Industrie im Moment noch schwer. Doch auch hier gibt es vielversprechende Lösungsansätze. So hat sich gezeigt, dass sich Methan als Speicher sehr gut eignen würde. Der Strom müsste nur in Methan umgewandelt werden und könnte dann in unterirdischen Methanreservoirs gespeichert werden. Bei Engpässen, also wenn kein Wind vorhanden ist, könnten diese Speicher dann angezapft und das Methan wieder in Strom umgewandelt werden. So hätte man erreicht, dass die Stromversorgung ständig gewährleistet ist.
Auf andere erneuerbare Energien ließe sich diese Vorgehensweise ebenfalls sehr gut anwenden.
Natürlich ist nun die Politik und die Wirtschaft gefordert, solche Zukunftstechnologien auch real einzusetzen und zu fördern umso den reibungslosen Ausstieg aus der Atomenergie zu sichern. (Bild: Geert Schneider)
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