Ökostrom - Windenergie, Solarstrom und Wasserkraft

Die Ölvorräte auf der Erde werden langsam knapp, die Verwendung regenerativer Energien gewinnt immer mehr an Bedeutung und wird auch aktuell wieder häufig in den Medien diskutiert. Zu Recht, denn früher oder später wird den Menschen nichts anderes übrig bleiben als sich auf diese erneuerbaren Energien zu spezialisieren. Bereits innerhalb der nächsten 50 Jahre sollen die Ölvorräte der Erde nahezu gänzlich aufgebraucht sein so prognostizieren Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Auch Atomenergie kann nur eine Zwischenlösung zur Energiegewinnung sein, denn wenn die davon ausgehende Gefahr nicht angemessen erkannt und darauf entsprechend reagiert wird, wird sich die Menschheit bald in ihrem eigenen radioaktiven Müll wiederfinden. Daher bleibt nur eine Möglichkeit auf Dauer die Energieversorgung zu sichern, durch Windenergie, Solarstrom und Wasserkraft und die Chancen stehen gut, denn immer mehr Stromversorger werben mit diesem sogenannten Ökostrom und die Begeisterung in der Bevölkerung wächst. Ökostrom

Auch die Regierung erkennt diese Technologien als zukunftsorientiert an und fördert Bau- und Entwicklungsmaßnahmen. Die daraus entstehenden immer neuen Ideen lassen auf eine Zukunft ohne Sorgen über die Erhaltung der Energie und des Stromes hoffen. Dennoch ist es bis dahin noch ein weiter weg, denn während viel Geld in die Entwicklung gesteckt wird, scheitert es noch ein wenig an der Umsetzung. Noch kommen weniger als 10 % unseres Stromes aus erneuerbaren Energien. Der Großteil stammt nach wie vorher aus den energetisch äußerst effizienten Atomkraftwerken, aber das muss sich ändern, denn die davon ausgehende Gefahr ist unbegreiflich groß und kann keinesfalls gerechtfertigt werden. Daher muss jeder Einzelne dazu beitragen, dass der Ökostrom weiter an Bedeutung und Nachfrage gewinnt um eine langfristige und risikofreie Energieversorgung zu sichern, sei es durch die Montage von Solarzellen auf dem eigenen Hausdach oder durch die entsprechende Wahl von Energieversorgern, die vorrangig Strom aus regenerativen Energien anbieten. Jeder kann etwas bewirken, für eine sichere und stabile Zukunft.

Energietipp Ökostrom (ÖS)

30.03.2011 Die Atomkrise in Japan wirkt sich auch immer mehr beim Wechsel des Stromanbieters durch die Verbraucher aus. Viele Verbraucher machen sich über den Umgang mit Energie Gedanken und wechseln nicht mehr einfach den Stromanbieter, sondern wollen auch Ökostrom nutzen, um so gleichzeitig für den Ausstieg aus der Atomkraft zu sorgen. Doch wieviel Öko ist eigentlich im Ökostrom enthalten? Der Begriff Öko ist lässt den Energieversorgern viel Spielraum, da eine Regelung nicht vorliegt, was eigentlich ÖS auszeichnet. Wer also auf ÖS setzt wird wahrscheinlich nicht mit Strom aus Windkraftanlagen oder wenigstens mit Strom versorgt, der nicht in Atommeilern gewonnen wurde, denn die Energiekonzerne gaukeln uns den ÖS oftmals nur vor, da die Stromanbieter nur vorhanden Strom umschichten oder bestimmte Zertifikate kaufen. Diese Zertifikate werden von Stromanbietern aus Skandinavien und der Alpenregion ausgegeben und gelten als Nachweis für erneuerbare Energien.

Der Strom den wir mit dem Ökostrom beziehen ist jedoch weiterhin der Strom aus den Atomkraftwerken und Kohlekraftwerken, die unsere Umwelt vergiften. Wer sicher gehen möchte, dass er nicht auf Zertifikate setzt sondern wirklich auf erneuerbare Energien, sollte sich bei den zuständigen Verbraucherzentralen beraten lassen, da diese Auskunft über die Stromanbieter weitergeben können, ob diese auch Atomstrom produzieren. Aber auch hier kann man nicht zu einhundert Prozent sicher sein, ob der ÖS tatsächlich ÖS ist.

 

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